Eisenmangel

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Die World Health Organisation WHO definiert einen Eisenmangel offiziell immer noch wie die schulmedizinischen Lehrbücher: Eisenmangel wird offiziell erst beim Vorliegen des Spätstadium einer Eisenmangelanämie anerkannt.

 

Die Swiss Iron Health Organisation SIHO hat zuverlässig nachweisen können, dass schon im Frühstadium des Eisenmangelsyndroms (ohne Vorliegen einer Anämie) eisenmangelbedingte Symptome wie Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel oder Haarausfall auftreten können - in der Regel schon viele Jahre vor dem Erscheinen des Spätstadiums.

 

Die Eisenmangelanämie IDA (Iron Deficiency Anemia) ist eine vermeidbare Komplikation des von uns beschriebenen Eisenmangelsyndroms IDS (Iron Deficiency Syndrome) - oder anders ausgedrückt - das IDS ist das Prodromalstadium der IDA, das von der Schulmedizin bisher nicht beachtet wird. Diese Patienten werden weltweit gemäss offizieller Richtlinien mehrfach abgeklärt und schliesslich palliativ behandelt, obwohl die meisten von ihnen durch individuell dosierte - kurative - Eisengaben geheilt werden könnten. Die Schweiz ist das erste Land, das diese Erkenntnis im Alltag umsetzt - sowohl in der Hausarztmedizin als auch von den Universitätskliniken.

 

Die Erkenntnisse der SIHO werden historisch bestätigt: Das Eisenmangelsyndrom wurde erstmals 1957 von der Universität Innsbruck beschrieben und unter anderem 1971 von der Charité der Humboldt-Universität Berlin und 2003 auch von der Universität Lausanne

bestätigt.

 

Aufgrund einer mittlerweile 13-jährigen Forschung m Hausarzt-Bereich verfügt die SIHO über ein neuartiges Konzept für die Diagnostik, Therapie und Prävention von Eisenmangel - sei es im Stadium des IDS oder der IDA.

 

Die WHO hat 2004 zusammen mit dem Centers for Disease Control and Prevention in Genf die Forschungsprioritäten bezüglich der häufigsten Mangelerkrankung der Menschheit gesetzt: Vordergründig sei es notwendig, geeignete Indikatoren für den Eisenstatus zu finden, die schon vor dem Auftreten des Spätstadium diagnostische Bedeutung für das Frühstadium haben könnten. Des Weiteren sei es notwendig, Die Veränderung der gewählten Indikatoren nach Eisengaben zu kennen.

 

Die SIHO hat sich diese Fragen 2002 auch gestellt und aufgrund einer Hausarztforschung 2004 die ersten Antworten gefunden. Das darauf basierende neue Konzept (Swiss Iron System SIS) wird seit 2005 Internet-gesteuert erfolgreich angewandt.

 

Die SIHO setzt den ersten Goldstandard in der Eisenbehandlung und ist dankbar, wenn andere Forschungs-Gruppierungen ihre Forschungsresultate mitteilen. Das Ziel ist eine Meta-Analyse. Wir wollen unsere Erfolgsquoten, Verträglichkeit und Wirksamkeit mit anderen Studien vergleichen. Erfreulicherweise ist eine wissenschaftliche Studie der Universität Zürich im November 2010 zum selben Ergebnis gekommen: 65% der behandelten Patienten werden gesund - ein erstaunlich gutes Resultat bei chronisch Kranken.

 

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