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Swiss Iron Health Organisation |

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Eisen-Kompetenzzentren |
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2005 entstand das erste ärztliche Eisenzentrum in Binningen / Basel. Seit dann wurden kontinuierlich Kolleginnen und Kollegen ausgebildet, die nach den SIHO-Richtlinien arbeiten und ihre Behandlungsqualität offenlegen. Mittlerweile existieren 95 ärztliche Eisenzentren in sieben Ländern.
Es handelt sich um Hausärzte (vorwiegend Allgemeinmediziner und Internisten), die das Knowhow des Swiss Iron System SIS erworben haben und über einen Zugang zum Dosierungs-Calculator im H-Banking verfügen. Hausärzte, die gleichzeitig den Erfolg ihrer Arbeit dokumentieren und mit anderen Kollegen vergleichen.
Nachdem eine Schweizer Eisenhersteller-Firma 2008 ein Hochdosis-Präparat in der EU und Schweiz eingeführt hat, ist eine durchdachte Behandlung von Eisenmangelpatienten erst recht wichtig. Die Firma empfiehlt Hochdosen auch schon im Frühstadium von Eisenmangel (Eisenmangelsydnrom), obwohl das Präparat für das Spätstadium der Eisenmangelanämie entwickelt wurde. Die Anwendung von Hochdosen im Frühstadium wird zurzeit nicht nur in der Schweiz kontrovers diskutiert. Die SIHO mahnt zu Bedachtsamkeit. Die im Swiss Iron System SIS empfohlenen moderaten Einzeldosen zu 0.2 g Eisen sind ebenso gut und schnell wirksam wie solche zu 0.5 g Eisen. Gleichzeitig treten bei moderaten Einzeldosen weniger Nebenwirkungen auf. Eine routinemässige „sportliche“ Vorgehensweise bei IDS-Patienten scheint uns vorerst potentiell riskant.
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