|
Eisenmangel Bedeutung und Geschichte |
|
Pharmako-Epidemiologie Outcomes (subjektiv / objektiv) |
|
Epidemiologie Global, Risikogruppen |
|
Swiss Iron System SIS Diagnostik, Therapie, Prävention |
|
Evidence Based Medicine Diverse Arten von Forschung |
|
Swiss Iron Health Organisation |

|
Aufklärung |
|
Die Schweiz ist das erste Land, in dem die Aufklärung über das Problem des Eisenmangelsyndroms gelungen ist. Weil dieses symptomatische Frühstadium von Eisenmangel in den Lehrbüchern nicht thematisiert und auch von der WHO noch nicht offiziell anerkannt ist, hat die SIHO die grosse Verantwortung übernommen, das Eisenmangelsyndrom sowie dessen Diagnostik, Therapie und Prävention gesamtschweizerisch bekannt zu machen, nachdem es 2005 erstmals in Basel ein Thema war. Mittlerweile geben hierzulande die meisten Hausärzte und alle Universitätskliniken ihren Eisenmangelpatienten das ihnen fehlende Eisen schon im Frühstadium von Eisenmangel. Sie sind nicht mehr bereit, die folgenden Jahre abzuwarten, bis „endlich“ eine Anämie auftritt. Erst dann nämlich - so die Schulmedizin - sei ein Eisenmangel manifest.
Die Schweizer Mediziner sind gewissermassen „abtrünnig“ geworden und haben dadurch eine Art Medizingeschichte geschrieben. Dabei sind sie gut geschützt auf zwei Weisen: Erstens bestätigt sich die Richtigkeit dieser Vorgehensweise im Alltag durch die erfreulichen Rückmeldungen, die auch wissenschaftlich dokumentiert und analysiert sind und zweitens gibt uns die Medizingeschichte recht: Seit 1957 nämlich ist das Eisenmangelsyndrom in akademischen Kreisen bekannt (Publikation Universität Inssbruck) und 1971 wurde es an der Charité der Humboldt-Universitätsklinik Berlin bestätigt (Lehrbuch: Das Eisenmangelsyndrom). Dennoch ist dieses Wissen bis heute in den Lehrbüchern und Hörsälen nicht zugelassen. Das Eisenmangelsyndrom wurde 1997 in der Schweiz wiederentdeckt.
Damals konnten wir erstmals statistisch nachweisen, dass namentlich Frauen im Menstruationsalter an Symptomen wie beispielsweise Erschöpfungszuständen, Konzentrationsstörungen, depressiven Verstimmungen oder Reizbarkeit, Schlafstörungen, Nackenverspannungen oder Haarausfall leiden. Gleichzeitig zeigte sich, dass deren Eisenkonzentration im Körper sieben bis zehn mal kleiner ist als bei Männern in derselben Altersgruppe (die in der Regel nicht unter den genannten Symptomen leiden).
Dann kam die Neugierde zum Vorschein: Würden sich betroffene Frauen gesund fühlen, wenn sie über dieselbe Eisenkonzentration wie Männer verfügten und nicht alle vier Wochen Blut verlören? Die erste von uns durchgeführte Eisenbehandlung war frustrierend für die meisten Patienten und auch den Arzt. In der Regel stellte sich auch nach monatelanger Einnahme von Eisentabletten kein Erfolg ein, gleichzeitig litt etwa jede Fünfte unter Nebenwirkungen im Verdauungstrakt.
Die Neugierde wurde hartnäckiger: Wie wäre es wohl, wenn man diesen Betroffenen das Eisen auf eine Weise zuführte, durch die eine „männliche Eisenkonzentration“ ermöglicht wird? Der Erfolg durch parenterale Eisengaben war verblüffend: Durch eine individuell dosierte iv-Eisenbehandlungen werden die meisten Behandelten nachhaltig gesund - aber nur, wenn die Dosierungen und deren Intervalle individuell angepasst sind. Seit 2005 steht das neue Konzept (Swiss Iron System SIS) steht in einer Internet-Datenbank zur Verfügung (Health-Banking).
2005 entstand das erste ärztliche Eisenzentrum in Binningen / Basel, zwischen 2006 bis 2009 fanden drei Schweizer Eisensymposien statt, gleichzeitig wurde das Eisenmangelsyndrom drei mal in einer Fachzeitschrift publiziert.
Eine multizentrische computergestützte Nutzenbewertung der Eisenbehandlungen (Clinical Benchmarking im H-Banking) weist der SIHO den Weg. Bei einer online monitorisierten hohen Erfolgsquote sowie sehr guten Verträglichkeit als auch hoher Kosteneffizienz lohnt es sich nachgewiesenermassen, den Eisenmangelpatienten in erster Linie das ihnen fehlende Eisen zu geben, anstatt fortlaufende Abklärung durchzuführen und palliative Behandlungsversuche anzuwenden.
Wir werden mittlerweile auch immer häufiger von Patienten und Ärzte in Deutschland und Österreich angefragt. Aufgrund der bisher 95 Eisenzentren in sieben Ländern beginnen sich auch im Ausland immer mehr Betroffene als Eisenmangelpatienten zu erkennen und eine Eisenbehandlung zu wünschen.
Für eine verantwortungsbewusste Vorgehensweise sucht die SIHO Partner aus den Bereichen Forschung, Qualitätsmanagement, Informatik, Sozialökonomie und Pharmako-Epidemiologie. Gleichzeitig strebt die SIHO Partnerschaften mit universitären Experten und Patientenorganisationen an.
|
|
Problematik |
|
Referenz |
|
Gesundheitsthemen |
|
Statistiken und Daten |
|
Partner |
|
Forschung |
|
Aufklärung |
|
Eisen-Kompetenzzentren |
|
Guidelines |
|
Home |
|
Sitemap |
|
Studien |
|
Disclaimer |
|
Impressum |
|
Kontakt |

|
SIHO |
|
Aufklärungs-Material |

|
Join us now |
|
Iron- book |
|
Startseite |