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Swiss Iron System SIS |
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Das Swiss Iron System SIS ist ein neues Konzept für die Erkennung, Behandlung und Prävention von Eisenmangelpatienten - sei es im Frühstadium des IDS oder im Spätstadium der IDA. Es wurde zwischen 1997 und 2005 in der Schweiz entwickelt. Seit 2005 steht das SIS im Internet zur Verfügung.
Das Swiss Iron System besteht aus sechs Schritten, die zu drei verschiedenen Zeitpunkten durchgeführt werden.
1. Schritt: Selbsttest (T1)
2. Schritt: Verdachtsdiagnose
3. Schritt: Indikationsstellung und Berechnung der individuellen Ei- sendosis für die Aufsättigungstherapie
4. Schritt: Aufsättigungstherapie mit standardisierten Einzeldosen und Intervallen
5. Schritt: Erste Nachkontrolle nach einer Aufsättigungstherapie: Diagnosesicherung im Erfolgsfall bzw. weitere Abklärungen und Be- handlungen im anderen Fall (T2)
6. Schritt: Zweite Nachkontrolle drei Monate später: Nachhaltigkeits- prüfung und Planung der Erhaltungstherapie mit Dosisberechnung und Intervall-Setzung (T3)
Vorteile des Swiss Iron System SIS
· Kontrollierte Behandlung · Langfristig ausgerichtete Behandlung · Individuelle Dosierung nach dem Grenznutzenprinzip (so viel wie nötig, so wenig wie möglich) · Keine Gefahr einer Überdosierung · Keine Diagnoseverschleppung · Definition klarer Guidelines aufgrund einer über zehnjährigen Hausarztforschung · Es gibt in der Medizin noch kein alternatives Konzept für Diagnostik, Therapie und Prävention von IDS-Patienten. · Das SIS setzt den ersten Massstab (gute zehn Jahre Forschungs- Vorsprung) · Kosteneinsparung im Gesundheitswesen: Menschen ohne Eisen- mangel fühlen sich gesünder als solche mit Eisenmangel · Positive Auslegung von Gender Medicine
Dosierungs-Management
EoA-Patienten (ohne Symptome): orale Primärprävention IDS-Patienten: 2 x 0.2 g Eisen pro Woche bis zum Erreichen der individuell berechneten Gesamtmenge IDA-Patienten: 1 x 0.5 g Eisen pro Woche bis zum Erreichen der individuell berechneten Gesamtmenge
(IDS-Patienten, die weniger oft zur Infusion gehen wollen, können auch mit Einzeldosen zu 0.5 g Eisen behandelt werden. Vor der Therapie sollten sie allerdings über die höhere Nebenwirkungsrate und insbesondere über die Möglichkeit der Entstehung einer schmerzfreien Hautpigmentierung informiert werden. Solange keine Studien vorliegen, handelt es sich bei hochdosierten Eisengaben im IDS-Bereich faktisch um einen offlabel-use.
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